

Katzen sind von Grund auf eher selbstständig. Sie sind Jäger und Raubtiere und das merkt man auch den Hauskatzen an. Bei Spielzeug aktiviert sich dieser Jagdinstinkt fast sofort. Geweitete Pupillen, große fixierte Augen. Körper gesenkt und jederzeit bereit loszuschlagen.
Egal ob es Leoparden, Geparde, Löwen oder Hauskatzen sind. Sie sind perfekte Jäger deren Körper perfekt dafür angepasst ist. Sie sind schnell, kraftvoll und wenig. Hauskatzen sind hier keine Ausnahme. Schon zu ägyptischen Zeit wurden Katzen mumifiziert und in Gräber gelegt. Sie galten im Alten Ägypten als heilige und sehr verehrte Tiere. Sie waren eng mit Religion, Schutz und dem Alltag der Menschen verbunden. Katzen domestizierten sie praktisch selbst. Fast jede Hauskatze stammt von der afrikanischen Wildkatze ab, die damals in Nordafrika, im nahen Osten und Teilen von Zentralasien beheimatet war.
Dort passten sich die Katzen an die Menschen an, da es in der Nähe von Getreidelagern und Felder leichte Beute gab. Mit der Zeit kamen Tiere und Menschen immer mehr in miteinander in Kontakt und jeder wusste die Vorteile des anderen zu nutzen. Um Nager auf Schiffen zu bekämpfen wurden sie auf langen Reisen mitgenommen und so verteilten Sie sich schließlich weltweit.
Was sollte ich vorher alles wissen?
Wenn Sie sich eine Katze ins Haus holen, sollten Sie sich vorher Gedanken machen was hier auf sie zukommt. Katzen brauchen Beschäftigung und Zuneigung. Nicht alle Katzen jedoch mögen dies auch. Es ist sehr wichtig, die Katze gut zu kennen und auch Ihre Geschichte zu respektieren. Wie bei uns Menschen auch wirken auch bei Katzen Lebensereignisse ähnlich. Nicht jede Katze hat ein einfaches Leben, manche sind Krank, manche ängstlich, manche Verhaltensauffällig… es gibt unzählige Möglichkeit und bevor sie sich eine Katze mit nach Hause nehmen fragen sie nach Ihrer bisherigen Lebensgeschichte.
Jedes Haustier kostet Geld. Eine Katze ist hier keine Ausnahme, Streu, Futter, Impfungen oder Spielzeuge. Holen Sie sich eine Katze nur, wenn sie sich dies auch leisten können. Keiner Katze ist geholfen, wenn sie ein tristes langweiliges Leben führt nur um dem Mensch als Kuschelobjekt zu dienen. Eine Katze ist vergleichbar mit einem Kleinkind, man muss für Essen, Spielmöglichkeit, Beschäftigung und Ihre Gesundheit sorgen, damit sie ein glückliches Leben führen kann.
Katzen sind generell sehr reinliche Tiere. Meine Katze hat z.B. gefressen und nach dem Essen aus dem Mund gestunken als hätte sie 25 Kothaufen gefressen, 10 Minuten später hat sie begonnen sich zu putzen und danach hat sie gerochen als wäre sie in einen Süßigkeitentopf gefallen. Man sollte sich stets im klaren sein, dass in der Wohnung Katzenhaare herumliegen werden. Man kann dies kaum verhindern und auch jedem Besucher sollte man dies mitteilen. Selbstverständlich sollte man den Boden täglich saugen, ein Saugroboter wirkt hier wahre Wunder. Doch selbst an Sofas etc. wird man die Wohnung nie Katzenhaarfrei bekommen.
Rechnet auch hier und da mit einem Kothaufen oder dass die Katze mal außerhalb Ihres Klos uriniert. Es kann vorkommen und man sollte die Katze hier auch nicht bestrafen, wenn dies passiert hat es meist einen triftigen Grund und dem sollte man möglichst schnell nachgehen.
Katzen sehen eure Wohnung als ihr Revier an und sie verteidigen es. Streunen andere Katzen permanent im Garten, kann dies zum Problem werden. Mehr dazu findet ihr bei den Lösungsansätzen.
Wenn ihr Kinder besitzt, lernt den Kindern unbedingt den richtigen Umgang mit Haustieren. Auch wenn Kinder gerne mal beim Spielen rabiater sind oder Katzen ärgern oder gar schlagen… eine Katze wird sich das nicht lange gefallen lassen. Katzen sind Raubtiere und haben Waffen, die sie auch einsetzen. Behandeln Kinder ihre Katzen schlecht, laufen sie Gefahr attackiert zu werden und das kann sehr schmerzhaft und sehr gefährlich sein. Stellen sie also sicher, dass Ihren Kindern der Umgang mit Katzen geläufig ist. Lernen sie ihnen so früh wie möglich, dass jede Katze bzw. generell jedes Tier mit Respekt behandelt werden sollte. Eine Studie hat ergeben, dass Kinder mit Haustieren wichtige Charaktereigenschaften wie Respekt und Empathie viel besser lernen und auch als Erwachsene beibehalten. Und auch wenn Sie im Freundeskreis sehen, dass Kinder mit Katzen alles machen können was sie wollen und die Katze sich das gefallen lässt… das ist nicht die Regel sondern eher ein Ausnahmefall.
Probleme können auch auftreten, wenn sie plötzlich eine zweite Katze in die Wohnung holen. Es kann selbstverständlich gut gehen, aber es kann genauso gut auch schiefgehen. Wie man dies gut über die Bühne bringt könnt ihr bei den Lösungsansätzen nachlesen.
Ein weiteres Problem, an welches viele nicht sofort denken: Die Wohnungssuche mit einem Haustier ist um ein vielfaches schwerer als ohne. Sehr viele Vermieter möge es nicht, wenn Mieter Haustiere mitbringen. Auch ich selbst hatte im Mietvertrag stehen, das nach dem Ableben meiner Katze keine weitere mehr in die Wohnung darf. Das Verhältnis zu meinem Mieter ist aber sehr gut und meine Katze hatte nie Probleme bereitet, deshalb hat mir der Vermieter wieder erlaubt mir doch wieder eine Katze zuzulegen, obwohl dies im Mietvertrag anders vereinbart war. Es ist ein Punkt, der jedenfalls auch beachtet werden sollte.
Nichts so nützliches Wissen und Angeber - Wissen
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Katzen „sprechen“ fast nur mit uns Menschen, Miauen haben sie speziell für Menschen entwickelt.
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Der Nasenabdruck einer Katze ist so einzigartig wie der Fingerabdruck bei Menschen
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Katzen sehen Menschen nicht als Mensch, sondern als komischen großen Artgenossen
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Schnurren kann auch Schmerz, Angst oder Krankheit bedeuten
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Katzen haben einen sehr guten Orientierungssinn
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Katzen sind manipulativ und erziehen ihre Menschen
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Katzen können träumen
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Katzen fehlt ein bestimmtes Gen um süßes zu schmecken. Süßes ist quasi irrelevant.
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Treteln bedeutet Sicherheit und Geborgenheit
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Katzen sind genetisch immer noch Wildtiere
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Katzen erkennen Ihren Namen, ignorieren ihn aber oft ganz bewusst
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Katzen haben zwei Nasen
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Katzen haben ein Gespür für Zeit und merken sie exakt Tagesabläufe
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Katzen können dich „lesen“ wie ein Buch, Stimmung, Tonfall, Körpersprache. Sie passen ihr Verhalten daran an.
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Katzen haben ein episodisches Gedächtnis. Sie erinnern sich was wo wann passiert ist.
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Katzen können ihr Miau gezielt anpassen z.B. für Hunger, Beschwerden oder Aufmerksamkeit
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Katzen sind perfekte Ninjas. Sie sind präzise, lautlos, flexibel und besitzen ein perfektes Gleichgewicht
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Katzen erinnern sich über Jahre der Trennung noch an Menschen
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Katzen speichern Orte emotional ab. Sie meiden Plätze oder lieben Plätze besonders
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Katzen verstecken oft Ihre Krankheit um keine Schwäche zu zeigen
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Katzen bemerken Dinge die Menschen nie wahrnehmen würden
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Katzen erkennen Schwächen und nutzen diese gezielt aus
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Katzen wissen wann sich Ihre Zeit dem Ende neigt, sie ziehen sich oft zum sterben zurück
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Katzen beobachten Menschen sehr genau und kennen Ihren Menschen sehr gut
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Katzen trainieren Menschen. Reaktion bei Miau? Verhalten wird verstärkt.
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Katzen reagieren auf Energien im Raum. Sie spüren Geräusche, Luftbewegung, kleinste Veränderungen und reagieren entsprechend darauf
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Katzen merken sich schlechte Erfahrungen sehr lange
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Katzen haben extrem schnelle Reflexe, 20-60 Millisekunden. Deutlich schneller als bei Menschen.
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Hätten Katzen die Intelligenz von Menschen, wären Sie wohl die dominante Rasse auf der Welt geworden